Aufbahrung eines Verstorbenen zur privaten Abschiednahme

Bei der Aufbahrung wird der Sarg mit geöffnetem oder geschlossenem Sargdeckel aufgestellt, sodass sich die Angehörigen verabschieden können. Sie gibt Ihnen die Möglichkeit eines letzten Abschieds. Eine ruhige und persönliche Verabschiedung vor der Beisetzung hilft, die Trauer zu verarbeiten. Sie können zwischen einer geschlossenen oder offenen Aufbahrung wählen, auch eine Aufbahrung zuhause ist möglich.

Geschlossene Aufbahrung

Die geschlossene Aufbahrung ist die häufigste gewählte Art. Bei dieser findet der Abschied am geschlossenen Sarg statt. Der mit Blumen dekorierte Sarg wird in der Trauerhalle aufgebahrt. Dies gibt jedem Trauergast auf der Trauerfeier die Gelegenheit, sich noch einmal zu verabschieden.

Aufbahrung: Geschmückter Sarg

Aufgebahrter Sarg bei der Trauerfeier

Offene Aufbahrung

Versorgung des Verstorbenen

Die hygienische und ästhetische Versorgung des Verstorbenen wird durch den Bestatter gewährleistet. Dieser sorgt für eine würdevolle Aufbahrung. Thanatopraktiker stellen dafür das gewohnte äußerliche Erscheinungsbild wieder her.

Bei der offenen Aufbahrung wird der Verstorbene in den offenen Sarg gelegt. Beim letzten Abschied können Sie den Verstorbenen also ansehen und berühren. Auf diese Weise wird den engsten Hinterbliebenen die Chance auf eine letzte persönliche Abschiednahme gegeben. Diese wertvolle Erfahrung hilft, den Tod zu begreifen und ist ein wichtiger Teil der Trauer. Trat der Tod plötzlich ein, etwa durch eine Krankheit oder einen Unfall, kann die offene Aufbahrung die Möglichkeit einer letzten Begegnung sein.

Trauer begleiten und bewältigen

Aufbahrung zuhause

Eine Aufbahrung und Abschiednahme vom Verstorbenen ist prinzipiell auch zuhause möglich. In den meisten Bundesländern ist dies jedoch nur innerhalb der ersten 36 Stunden nach dem Tod realisierbar. Wenn der Tod in einem Krankenhaus oder in einer anderen Institution eintritt, können Sie die dort vorhandenen Abschiedsräume nutzen. Auch immer mehr Bestatter bieten Ihnen die Option an, sich in separaten Räumlichkeiten zu verabschieden.

Umgang mit dem Verstorbenen während der Totenstarre

Ungefähr eine bis zwei Stunden nach dem Tod setzt die Totenstarre ein. Dabei beginnt sich der Körper von der Halsmuskulatur an abwärts zu versteifen. Ein würdevoller Umgang mit dem Verstorbenen ist trotzdem gewährleistet. Der Bestatter kann ihn hygienisch versorgen, waschen und die gewünschte Kleidung für die Trauerfeier anlegen.

Informationen zur Totenstarre

Aufbahrung als Trauerarbeit

Gerade bei plötzlichen Sterbefällen kann eine Aufbahrung helfen, den Verlust zu realisieren und zu begreifen. Sie können einen letzten intimen Moment mit dem Verstorbenen erleben, Ihre Gedanken und Trauer mitteilen und das letzte Mal Zeit mit dem Verstorbenen verbringen.
Viele Hinterbliebene scheuen sich vor dem Anblick eines Verstorbenen, vor allem falls er durch schwere Krankheit oder einen Unfalltod starb. Thanatopraktiker helfen Ihnen, die letzten Augenblicke so schön wie möglich zu gestalten.

Erleichtern Sie sich die Organisation der Bestattung und planen Sie sie online. Wir kümmern uns um die Formalitäten und gestalten eine würdevolle Trauerfeier nach Ihren Wünschen.

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